24.02.2020

Randnotizen Februar 2020 von Philippe Brühlmann


Liebe Leserin, lieber Leser
 
Da fährt man in die Skiferien und schwupp sind sie vorbei… Sie wissen, dass ich in der Vergangenheit im Februar meistens etwas über meine Lieblingsferiendestination Val Müstair geschrieben habe. Nun, das könnte ich an dieser Stelle wieder tun, hätte ich doch genug Stoff aus den etwas mehr als eineinhalb Wochen, die ich dort im Schnee verbringen durfte. Ja, es war sehr schön und sehr erlebnisreich. Deshalb ist es klar, dass die Zeit so schnell vorübergeht…
 
J15
Wie schon mehrfach erwähnt, ging die J15 per 01.01.2020 in den Besitz des Bundes. Dieser Akt bringt etwas Spannung in diverse Themen rund um den Verkehr und die daraus entstehenden Hotspots, die unsere Gemeinde betreffen. Einen davon betrifft die Ebringerstrasse, welche den Löwenanteil an grenzüberschreitendem Schleichverkehr schlucken muss und davon betroffen sind auch die Anwohner dieser Route. Vielleicht erinnern Sie sich, dass dazu ein Postulat vom Kantonsrat überwiesen wurde, sich der Sache anzunehmen. Sprich, die unbefriedigende Situation beim Zollamt auf deutscher Seite zu entschärfen, um damit den Schleichverkehrsrouten die Attraktivität zu nehmen. In der Vorlage des Regierungsrates zur Bereinigung der Vorstösse des Kantonsrates hat dieses Postulat immer noch einen hohen Stellenwert und wird weiterverfolgt. Ein kleiner Schönheitsfehler existiert jedoch und muss kurz angesprochen werden: Der Regierungsrat schreibt unter anderem, dass eine Temporeduktion auf 30 km/h bei der Ebringerstrasse nicht in Betracht fällt… Nun, da könnte man anderer Meinung sein.
 
Hochwasserschutz
Im Rahmen der immer genauer werdenden Technologien ist es ein faszinierendes Thema, wie mit GPS und ähnlichem die Daten stets präziser eruiert und entsprechend genutzt werden können. Diese Tatsache hat aber auch den Nachteil, dass sich gewisse Rahmenbedingen ändern können, die man so vorab nicht unbedingt im Fokus hatte. So beispielsweise auch bei der neusten Ausgabe der Gefahrenkarte. Aufgrund dieser Karte kann man bei errechneten Ereignissen, wie beispielsweise einem 30-jährigen Hochwasser der Biber, ziemlich genau das Schadenpotenzial festhalten. Somit wären oder sind gewisse Investitionen gefragt. Was dieses Thema anbelangt ist der Kanton Schaffhausen gegenüber anderen Kantonen von Gesetzes wegen noch nicht ganz so weit, was die Unterstützung der Gemeinden anbelangt. Gewisse Massnahmen können dabei ziemlich ins Geld gehen. Der Kantonsrat hat nun eine Motion überwiesen, welche genau diesen Punkt anbelangt. Nämlich, dass sich, nebst den Bundesbeiträgen von 35%, der Kanton an den Massnahmen beteiligen soll. Wie hoch, steht noch nicht fest, dafür muss erst das Gesetz geändert werden. Die Rahmenbedingungen für eine Beteiligung stehen ebenfalls zur Diskussion, sollen Massnahmen zur Umsetzung doch ein bestimmtes Kosten-Nutzenverhältnis aufzeigen. Anders gesagt, die Investition einer Hochwasserschutzmassnahme soll im Verhältnis zu den errechneten Schäden ohne die Massnahem in einem entsprechend positiven Verhältnis stehen.
Wenn wir alte Bilder aus dem letzten Jahrhundert betrachten, befinden sich doch einige darunter, die den Kreuzplatz auf eindrückliche Weise «Landunter» präsentieren. Wir werden sehen, wie sich dies insgesamt weiterentwickelt.
 
Dies und das…
Nun, es wird wieder vieles geboten in den nächsten Wochen in unserem Dorf: Fasnacht, Chränzli Musikverein, Einwohnerrat am 12. März und viele andere Dinge. Wir werden uns wohl die nächste Zeit öfters im Ausgang treffen.
 
Zum Schluss noch ein Satz aus meinen allerersten Randnotizen (ein berühmter Moderator und Gründer eines Radiosenders würde nun in Züridüütsch sagen "Ich has erfunde"), erschienen Mai 2012 im damals noch aufgelegten Heimatblatt:
Zitat: "Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Wir haben seit kurzem unseren lang ersehnten
Billetautomaten am Bahnhof!"
Ich werde Ihnen nun jeden Monat eine dieser ausgewählten Pralinen zum Besten geben.
 
 
Herzlich und bis bald!
 
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident
 
 
 


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