30.04.2019

Randnotizen April 2019 von Philippe Brühlmann

 
Liebe Leserin, lieber Leser
 
Ich hoffe, dass Sie schöne Ostertage hatten und die schon fast sommerlichen Temperaturen geniessen konnten.
 
An dieser Stelle greife ich ein paar Themen auf. Das eine davon beschäftigt momentan wohl einige Einwohner, die anderen, obwohl interessant und aktuell, ziehen weniger Aufmerksamkeit auf sich.
 
Ich glaube, niemand kann behaupten, dass er keine Fehler macht. Fehler geschehen an jenen Orten, an denen gearbeitet wird. Dazu gehört auch das Seniorenzentrum Im Reiat, das einen 24-Stunden-Dienst bietet.
 
Leider war die letzte Berichterstattung in einer Schaffhauser Wochenzeitung über das Seniorenzentrum Im Reiat und dessen Leitung sehr betrüblich. Auf wesentliche Details kann ich nicht eingehen, ohne den Datenschutz zu verletzen. Es bleibt somit nichts anderes übrig, als gewisse Passagen dieses Artikels kommentarlos so stehen zu lassen. Was jedoch am meisten erschütterte, war der Vergleich mit dem DDR-Regime und der Stasi. Befasst man sich historisch mit den beiden zusammenhängenden Ausdrücken, kann man eine solche Aussage nur als unverständlich und verletzend einstufen. Nur schon die Andeutung zum Ministerium für Staatssicherheit in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik entbehrt jeder Grundlage und kann nicht akzeptiert werden. Ich habe mich gefragt, wie man diesen Vergleich benennen soll. Geschmacklos? Orchestrierte Hexenjagd? Reisserischer (Boulevard)-Journalismus? Ich überlasse es Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, sich selbst ein Urteil zu bilden.
 
Vergessen wir nebst diesen negativen Äusserungen aber nicht, dass in der Gemeinde viel Positives bewirkt wird, was nachfolgende Beispiele zeigen.
 
Spielplatz Silberberg
Haben Sie schon die Entstehung des Silberbergspielplatzes begutachtet? Falls nicht, tun Sie es gelegentlich. Die Anlage ist sehr schön und die neuen Spielgeräte animieren unsere Kinder fürs Abenteuer.  
 
Verträge mit den Reiatgemeinden
Die Einwohnergemeinde Thayngen hat am letzten Mittwoch die Verträge mit den Reiatgemeinden für die Beförsterung der Wälder unterzeichnet. Lohn, Stetten, Büttenhardt und Dörflingen werden nun die diesbezüglichen Dienstleistungen von Thayngen beziehen. Das ist ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit und dem Zusammenhalt im Reiat. Wir freuen uns über das neu geschaffene Forstrevier.  
 
Freiwilligenarbeit
Anfangs April führte der Verein Netzwerk freiwillige Begleitung seine 8. Generalversammlung durch. Die Wichtigkeit dieses Vereins kann nicht genug betont werden, sind die Einsätze doch von unbezahlbarem Wert. Schauen wir zurück bis ins Jahr 2012 so stellen wir fest, dass die Anzahl freiwillig geleisteter Stunden kontinuierlich steigt. Nebst älteren Menschen können auch Kinder von diesen freiwillig geleisteten Einsätzen profitieren. Ein paar Zahlen um die Wichtigkeit aufzuzeigen. Im Jahr 2012 wurden 1‘752 Stunden geleistet, sieben Jahre später waren es bereits 4‘539 Stunden. An dieser Stelle gebührt den Freiwilligen sowie dem Vorstand, der den Verein umsichtig leitet, ein grosses Dankeschön.

Tonwerkareal
Erfreulich ist auch die Entwicklung im Tonwerkareal. Nach dem Erschliessen der Parzelle konnten zwei abparzellierte Grundstücke im Baurecht an einheimische Unternehmer abgegeben werden. Das ist sehr erfreulich und deutet auf ein gesundes wirtschaftliches Wachstum in der Gemeinde Thayngen hin.  
 
Abstimmung 19.05.2019
Am 19. Mai stimmen wir nebst den eidgenössischen Vorlagen auch über zwei kommunale Vorlagen ab, nämlich über einen Kredit für die Schulraumerweiterung beim Reckenschulhaus sowie über die Teilrevision der Ortsverfassung, Stichwort „Schulleitung mit Kompetenzen“. Einwohner- sowie
Gemeinderat empfehlen Ihnen die Annahme beider Vorlagen.
 
 
Ich wünsche Ihnen weiterhin einen schönen Frühling!
 
Herzlich,
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident
 
 
 


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