23.06.2010

Kantonsratssitzung vom 21. Juni 2010


Bernhard Müller nimmt Stellung zum EKS Jahresbericht und zur geplanten Natel Antenne:

Ich gratuliere der EKS-Führung und den Mitarbeitern für das hervorragende Geschäftsergebnis. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle das vorbildliche Engagement mit verschiedenen Landwirtschafts- und Energiewirtschaftsbetrieben wie auch der Kläranlage Hegau-Bibertal für die Zusammenarbeit betreffend Einspeisung aus Oeko-Kraftwerken. Auch für den Umbau der Verteilerzentrale in Thayngen zu einem modernen, grenzüberschreitenden Energiezentrum gratuliere ich an dieser Stelle. Dennoch bleibt aus früheren Entscheidungen der EKS Direktion bei vielen Anwohnern rund um das EKS Verteilwerk an der Bohlstrasse ein noch nicht verdauter „Klumpen im Bauch“. Es ist das Unverständnis für die Zusammenarbeit mit Sunrise für den Standort von Natelantennen. Mit dem Kamin der ehemaligen Zementi, einem bestehenden Standort mitten im Wohnort und dem gemeindeeigenen Standort bei der Reithalle sollten eigentlich genügend Natelstandorte zur Verfügung stehen. Leider schlägt Sunrise den Standort der Gemeinschaftsantenne bei der Reithalle aus. An diesem Standort sind bereits Orange und Swisscom betriebstätig. Sunrise suchte einen eigenen Standort. Die damalige EKS Geschäftsleitung stellte der Sunrise das EKS Gebäude zur Verfügung, im Wissen, dass Firmen mit zahlreichen Mitarbeitern sowie auch Privatpersonen aus der Nachbarschaft auf diesem Gebäude den Standort für eine Sunriseantenne ablehnen.

Nach dem Gang zum Obergericht „steht“ nun die Baubewilligung auf dem EKS Gebäude. Die Anwohner und zahlreiche Mitarbeiter der benachbarten Firmen tun sich schwer mit dem Entscheid der EKS und haben jetzt wieder schriftlich interveniert.

Im Namen der Anwohner, die unter anderem auch EKS-Kunden sind, und des Gemeinde-rates bitte ich an dieser Stelle, auf die Vergabe des Antennenstandortes auf dem EKS-Gebäude zurückzukommen und Sunrise als Alternative auf den Standort der Gemeinschaftsantenne bei der Reithalle zu verweisen.

Bernhard Müller, Kantonsrat, Thayngen
 



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