20.10.2011

600 Quadratmeter neue Verkaufsfläche


Die K. Schwaninger AG eröffnet im nächsten August ein neues Geschäft – analog dem erfolgreichen Laden in Hallau. Eine Herausforderung für den Familienbetrieb.
 
 
1992 haben Marlis Laube und Kurt Schwaninger ihr Geschäft an der Neunkircherstrasse in Hallau eröffnet. Was mit Spielzeug- und Trettraktoren, Übergewänder und Regenbekleidung begonnen hat, ist heute ein grosses Fachgeschäft für Papeterie- und Büroartikel, Spielwaren und Bastelutensilien. Schritt um Schritt ist der Laden gewachsen: Wir nahmen ins Angebot auf, was die Kunden nachgefragt haben, sagt Marlis Laube. «Habt ihr auch…», hat sie von ihren Kunden oft gehört – und darauf reagiert. 

Nun wächst das Unternehmen weiter: Die K. Schwaninger AG fängt demnächst mit dem Bau eines neuen Geschäfts in Thayngen an. Die Baubewilligung hat der Kanton letzte Woche erteilt. Und so soll noch vor Wintereinbruch der  Rohbau stehen, damit die Schwaningers im Winter mit dem Innenausbau beginnen können – viele Arbeiten wollen sie selbst ausführen. Die Eröffnung des Geschäfts mit rund 600 Quadratmetern Verkaufsfläche soll im August oder September erfolgen – just im Jahr des zehnjährigen Bestehens des Geschäftes in Hallau. 
Geschäftsaufgabe altershalber
 
Der Expansionsschritt der K. Schwaninger AG ist zum Teil dem Zufall geschuldet. Auf Ende 2012 hören die Inhaber des Bürofachgeschäftes Bührer in Thayngen altershalber auf. Es war der gemeinsame Büromateriallieferant der Bührers und Schwaningers, der Marlis Laube im letzten Sommer auf die Geschäftsaufgabe aufmerksam gemacht hat. Sie kam mit Bührers in Kontakt. Die K. Schwaninger AG übernimmt aber nicht direkt das Geschäft der Papeterie Bührer. Wie das Thaynger Bürofachgeschäft wird auch die K. Schwaninger AG in ihrem neuen Geschäft in Thayngen Büromöbel anbieten und sie wird – wenn die Kunden denn wollen – die Kunden des Bürofachgeschäftes Bührer übernehmen. Das Familienunternehmen hat sich verschiedene Optionen überlegt, wie und wo sie ihr neues Standbein aufbauen soll. Zur Diskussion stand, dass das neue Geschäft in die Räumlichkeiten der Papeterie Bührer an der
Biberstrasse einzieht, die Verkaufsfläche aber vergrössert und den Bau renoviert. Diese Lösung wäre die K. Schwaninger AG schliesslich aber teurer gekommen, als der Bau eines neuen Gebäudes ausserhalb des Dorfkerns.
Marlis Laube sagt zwar, dass ihr die zentrale Lage des bestehenden Geschäfts in Thayngen an sich sehr gut gefallen habe. Doch fehlt es dort an Parkplätzen – und dies ist für Marlis Laube zentral. Und so baut die K. Schwaninger AG nun eingangs des Dorfes. Wie sich bereits in Hallau gezeigt hat, muss dies kein Nachteil sein – im Gegenteil. Marlis Laube wird mit ihrem Sohn David die Thaynger Filiale leiten. Zudem hat die K. Schwaninger AG bereits auf November
eine zusätzliche Person eingestellt, die später nach Thayngen wechseln wird. Das Sortiment wird dem in Hallau gleichen. Marlis Laube freut sich auf die neue Herausforderung – und auf die Thaynger Kundschaft. «Sie
sind sehr mitteilsam», lacht Marlis Laube. Und erzählt, wie sie beispielsweise an den Hallauer Herbstsonntagen
von Leuten aus dem Reiat angesprochen wurde. Es hat sich schnell rumgesprochen, dass in Thayngen ein
neues Geschäft entsteht.  
(dk)


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