Wasserversorgung


Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Ihm kommt als Quelle der Gesundheit und des Gesundheitsschutzes eine zentrale Bedeutung zu. Einerseits ist Leben ohne Wasser nicht möglich, andrerseits kann der Genuss verunreinigten Wassers zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die Wasserversorgungen wird durch die Gemeinde betrieben. Diese ist verpflichtet, ihre Anlagen und das Verteilnetz fachgerecht zu betreiben und zu unterhalten. Ausserdem sind sie verpflichtet, eine umfassende Dokumentation über alle Belange des Betriebs zu führen. Amtliche Stichprobenkontrollen gewährleisten die Einhaltung der Vorschriften.



Die Wasserhärte ist eher von technischer, als von gesundheitlicher Bedeutung: Wasserhärte besteht aus Kalzium- und Magnesiumsalzen, die vom Wasser aus den Gesteinen herausgelöst wurden. Durch Erhitzen/Abkühlen können diese im Wasser gelösten Salze wieder auskristallisieren und zu den bekannten Verkalkungen von Rohrleitungen und Apparaten führen.

Je nach Gesteinsart enthalten die Wasser mehr oder weniger dieser Salze und sind deshalb «harte» oder «weiche» Wasser. Wasser aus gipshaltigen Gesteinen enthalten zusätzlich Sulfate.

Diese tragen nicht zur Wasserhärte bei. Die Wasserhärte wird in französischen Härtegraden (°fH) gemessen. Die Skala reicht von 0 °fH («sehr weich») bis etwa 42 °fH («sehr hart»).



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